Die Entnahme — bei beiden identisch

Der wichtigste Ausgangspunkt: FUE und DHI verwenden dasselbe Entnahmeverfahren. Einzelne follikuläre Einheiten werden mit einem Präzisionspunch (0,7–0,9 mm) aus dem Spenderbereich entnommen. Dieser Schritt ist bei beiden Techniken technisch identisch — der Unterschied beginnt bei der Einpflanzung.

Die Einpflanzung — hier trennen sich die Wege

Einpflanzung bei FUE: Der Chirurg legt zunächst alle Empfängerkanäle an (mit Stahl- oder Saphirklingen) und setzt die Grafts anschließend in diese Kanäle ein. Zwei aufeinanderfolgende Schritte.

Einpflanzung bei DHI: Jedes Graft wird in einen Choi-Implanter-Pen geladen und direkt gesetzt — Kanal und Einpflanzung entstehen in einer einzigen Bewegung. Es werden keine Kanäle vorbereitet.

Die entscheidende Folge: Bei DHI kann der Chirurg Winkel und Wuchsrichtung jedes Grafts im Moment der Einpflanzung steuern — bei vorbereiteten Kanälen ist das nicht möglich, weil sie bereits festgelegt sind, bevor das Graft gesetzt wird.

Wann FUE empfohlen wird

  • Große Sitzungen mit 2.500–3.500+ Grafts über weite Kopfhautbereiche
  • Wiederherstellung im mittleren Kopfbereich, wo die feine Gestaltung des Haaransatzes weniger entscheidend ist
  • Fälle, in denen die Gesamtdauer des Eingriffs möglichst kurz sein soll
  • Patienten mit Norwood IV–VI, die eine großflächige Abdeckung benötigen

Wann DHI empfohlen wird

  • Wiederherstellung des Haaransatzes, bei der die genaue Kontrolle von Winkel und Wuchsrichtung entscheidend ist
  • Arbeiten im Tonsurbereich, die eine hohe Dichte auf begrenzter Fläche erfordern
  • Patienten mit vorhandenem Haar im Empfängerbereich (DHI ohne Rasur möglich)
  • Wiederherstellung von Bart, Augenbrauen und Schläfenwinkeln
  • Sitzungen bis zu 4.500 Grafts, bei denen maximale Dichte im Vordergrund steht

Wie Dr. Arslan die Entscheidung trifft

Die Wahl der Technik trifft bei Hairmedico Dr. Arslan Musbeh nach Sichtung Ihrer Fotos — nicht ein Koordinator und nicht danach, welches Paket sich gerade verkauft. Entscheidend sind: Norwood-Stadium, wiederherzustellende Fläche, Spenderdichte, vorhandenes Haar im Empfängerbereich und der langfristige Verlauf des Haarverlusts.

In vielen Fällen kombiniert Dr. Arslan beide Verfahren — DHI für den Haaransatz und FUE für den mittleren Kopfbereich — um Präzision und Volumen in derselben Sitzung zu erreichen. Sehen Sie Vorher-nachher-Ergebnisse und die All-inclusive-Pakete.

Häufige Fragen

Ist DHI immer besser als FUE?
Nein. DHI hat Vorteile bei der Arbeit am Haaransatz und bei hoher Dichte, FUE eignet sich jedoch besser für große Sitzungen und großflächige Abdeckung. Keine der Techniken ist grundsätzlich überlegen — die richtige Wahl hängt von Ihrer Anatomie, Ihrem Norwood-Stadium und Ihren Zielen ab.
Liefert FUE oder DHI natürlichere Ergebnisse?
Beide Techniken liefern natürliche Ergebnisse, wenn sie von einem erfahrenen Chirurgen durchgeführt werden. Über die Natürlichkeit entscheiden die Gestaltung des Haaransatzes und die Winkelpräzision — nicht das Entnahmeverfahren. Die Algorithmic FUE™-Planungsmethodik von Dr. Arslan gilt für beide.
Ist DHI teurer als FUE?
Bei Hairmedico sind FUE und DHI in getrennten All-inclusive-Paketen abgedeckt (FUE Classique und DHI Prestige); die Preise nennen wir auf Anfrage. Keine der Methoden wird als teurere Zusatzleistung positioniert — die Technik wird nach klinischer Eignung gewählt, nicht nach Kosten.
Können FUE und DHI in einer Sitzung kombiniert werden?
Ja. Dr. Arslan kombiniert beide Verfahren, wenn es klinisch sinnvoll ist — DHI für die Präzision am Haaransatz, FUE für das Volumen im mittleren Kopfbereich. Das wird bei der Fotobeurteilung und in der Operationsplanung festgelegt.