Tag 0 — der Operationstag
Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung. Weder bei der Entnahme noch bei der Implantation spüren Sie Schmerzen. Danach bilden sich über jedem gesetzten Graft kleine Krusten. Die Spenderzone wird verbunden. Dr. Arslan händigt schriftliche Pflegehinweise aus und legt Ihre erste Haarwäsche auf Tag 2. Schlafen Sie auf dem Rücken, den Kopf mit dem mitgegebenen Kissen 30–45° erhöht — das mindert die Schwellung der Stirn.

Tag 1 — der Tag danach
Leichte Empfindlichkeit und Spannungsgefühl — mit dem verordneten Paracetamol gut beherrschbar. Berühren Sie die Empfängerzone nicht. An der Stirn kann eine Schwellung beginnen. Das ist normal und erreicht an Tag 2–3 ihren Höhepunkt. Schlafen Sie weiterhin erhöht. Nehmen Sie Antibiotika und Entzündungshemmer wie verordnet ein. Essen Sie normal und trinken Sie viel Wasser.
Tage 2–3 — die erste Haarwäsche
Kommen Sie an Tag 2 für die erste betreute Haarwäsche in die Klinik zurück. Das Team von Dr. Arslan verwendet ein mildes Kochsalzspray und ein eigens entwickeltes Shampoo. Die Krusten beginnen aufzuweichen. Die Schwellung erreicht ihren Höhepunkt — bei manchen Patienten entstehen leichte Blutergüsse um die Augen. Das verschwindet bis Tag 4–5 von selbst. Schlafen Sie weiterhin erhöht.

Tage 4–7 — die frühe Heilung
Die Schwellung geht zurück. Mit dem weiteren Waschen fallen die Krusten immer weniger auf. Die Spenderzone heilt sichtbar von Tag zu Tag — die winzigen Entnahmepunkte verblassen. Die meisten Patienten kehren an Tag 5 an den Schreibtisch zurück und können sich mit einer lockeren Kopfbedeckung unter Leuten bewegen. Meiden Sie Sauna, Schwimmen, anstrengenden Sport und direkte Sonne auf der Empfängerzone.
Tage 8–14 — die Krusten fallen ab
Die Krusten lösen sich beim täglichen Waschen von selbst. Nicht abkratzen oder daran zupfen. Bis Tag 12–14 wirkt die Empfängerzone weitgehend sauber. Die Entnahmepunkte der Spenderzone sind auf normale Distanz kaum noch zu sehen. Leichter Juckreiz ist normal — sanft klopfen, nicht kratzen.
Wochen 2–4 — die Phase des Schockverlusts
Zwischen Woche 2 und 4 fallen die transplantierten Haare aus. Das nennt man Schockverlust — der Follikel geht in eine Ruhephase (Telogen), bevor ein neuer Wachstumszyklus beginnt. Es ist kein Misserfolg. Der Follikel bleibt unter der Haut am Leben. Auch das Eigenhaar rund um die transplantierte Zone kann vorübergehend ausdünnen. In der ganz überwiegenden Mehrzahl der Fälle erholt sich beides vollständig.
Monate 1–3 — die Wartephase
Monat 3 ist meist der Punkt der größten Sorge: kaum sichtbare Veränderung, ausgefallene Grafts und ein Bild, das sich vom Zustand vor dem Eingriff kaum unterscheidet. Das ist normal. Die Follikel sind in der Ruhephase. Es braucht Geduld. Nehmen Sie Minoxidil und Finasterid weiter, sofern verordnet.
Monate 4–12 — die Wachstumsphase
| Monat | was Sie erwartet |
|---|---|
| 4 | Feines, manchmal gekräuseltes Haar tritt aus den transplantierten Follikeln hervor |
| 5–6 | Die Dichte verbessert sich sichtbar von Woche zu Woche |
| 7–8 | Die meisten Patienten gehen ohne Kopfbedeckung nach draußen |
| 9–10 | 80–90 % des Endergebnisses sichtbar. Die Haarstruktur wird besser. |
| 11–12 | Das Ergebnis reift. Eigenhaar und transplantiertes Haar wachsen natürlich zusammen. |
| 12–14 | Endergebnis. Volle Struktur, Dichte und Wuchsrichtung. |
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