Wie es wirkt
Clascoteron ist ein topischer kompetitiver Antagonist der Androgenrezeptoren am Haarfollikel. Anders als Finasterid, das die systemische DHT-Produktion senkt, verhindert Clascoteron örtlich die Bindung von DHT an die Rezeptoren des Follikels — ohne den Hormonspiegel im Körper zu verändern. Das macht es interessant für Männer, die Nebenwirkungen von Finasterid fürchten, und für Frauen.

Die Datenlage
Phase-III-Studien zeigten nach 24 Wochen eine statistisch signifikante Verlangsamung des Haarausfalls gegenüber Placebo. Die Wirkung ist stabilisierend — sie bremst das Fortschreiten, kehrt eine bestehende Kahlheit aber nicht um. Clascoteron ist keine Alternative zur Operation und stellt in bereits kahlen Bereichen keine nennenswerte Dichte wieder her.
Clascoteron im Vergleich zu Finasterid
| Faktor | Finasterid 1 mg | Clascoteron |
|---|---|---|
| Wirkmechanismus | Senkt systemisches DHT (oral) | Blockiert die Rezeptoren am Follikel (topisch) |
| Wirksamkeit | Höher (85 % Stabilisierung) | Mäßig |
| Systemische Nebenwirkungen | Möglich bei 1–2 % | Minimal bis keine |
| Anwendung bei Frauen | Kontraindiziert | Potenziell geeignet |
Haartransplantation Türkei | Dr. Arslan Musbeh

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