Was 1.500 Grafts leisten
1.500 Grafts entsprechen etwa 3.500–4.500 einzelnen Haaren. Das ist die häufigste Sitzungsgröße bei Patienten im Stadium Norwood II–III — genug, um die vordere Haarlinie und die Geheimratsecken vollständig wiederherzustellen und eine beginnende Ausdünnung am Wirbel anzugehen. Die Ergebnisse sind in der Regel natürlich und dicht genug, ohne dass sofort eine zweite Sitzung nötig wird.

FUE oder DHI bei 1.500 Grafts
Für eine Sitzung mit 1.500 Grafts eignen sich beide Verfahren. DHI wird bevorzugt, wenn in der Empfängerzone vorhandenes Haar erhalten bleiben muss — häufig bei der Verfeinerung der Haarlinie. FUE wird bevorzugt, wenn die Sitzung schneller abgeschlossen werden soll und die Empfängerzone überwiegend kahl ist. Dr. Arslan entscheidet das in der Beratung anhand der individuellen Anatomie.
Zeitlicher Verlauf der Ergebnisse
Bei 1.500 Grafts ist die Wachstumsphase ab Monat 6 meist erfreulich. Ab Monat 10 wirkt die Frontzone dicht und natürlich. Die Kombination aus transplantiertem, DHT-resistentem Haar und einer sauber entworfenen Haarlinie ergibt ein Resultat, das gemeinsam mit dem Eigenhaar gut altert. Patienten, die postoperativ Finasterid einnehmen, haben in der Regel bessere Ergebnisse nach 10 Jahren, da das Eigenhaar geschützt bleibt.

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